
Die Entscheidung im Stadtrat ist gefallen, die Zukunft des Sachsenbades und der Sportflächen daneben sind noch lange nicht klar...
"Für 1 Million Euro geht das Grundstück nun an die Montis Real Estate Berlin GmbH. Mit einer überwiegenden Mehrheit wurde im Stadtrat allerdings noch beschlossen, dass der Oberbürgermeister beauftragt wird, bis 31. Dezember 2021 ein Finanzierungs- und Realisierungskonzept für den Neubau einer Sport-Schwimmhalle - das sogenannte Neue Sachsenbad - in der Nähe des alten Sachsenbades vorzulegen."
(Sachsen Fernsehen 14.5.2021)
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Durch die Presse haben wir von den Plänen der Stadt erfahren, das Sachsenbad (endlich) wieder einer Nutzung zuzuführen.
Aus den Plänen, die nun zur Abstimmung im Stadtrat anstehen, wurde aber auch klar, dass mehrere Entwürfe (3 der 5 Varianten) das anliegende Sportgelände und somit mehrere Sportabteilungen unseres Vereins ggf. massiv beeinflussen. Das betrifft mit Faustball, Schach, Kegeln, Leichtathletik und Tennis viele Sportlerinnen und Sportler.
Hier Auszüge aus unserem Schreiben an die Stadträte:
"Der Sportverein SV TuR Dresden e.V. ist einer der größten Vereine im Norden Dresdens. Mit seinen 9 Abteilungen und 11 Allgemeinen Sportgruppen ist er die Herberge für über 700 Sportfreundinnen und Sportfreunde in diesem Teil Dresdens. Wir sind aus der ehemaligen BSG Motor TuR Dresden hervorgegangen. Fast alle Sektionen/ Abteilungen trainierten auf dieser Sportstätte. Mit der Übergabe der Sportstätte am 23.05.1991 an die damalige Stadtverwaltung Dresden wurde uns ein Recht auf die weitere Nutzung der Sportstätte durch den Übernehmenden zugesichert.
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In der vergangenen Woche erhielten wir die Information von der neuesten Studie der STESAD zur weiteren Zukunft des angrenzenden Sachsenbades und der Sportstätte Wurzener Str. 20. In der Studie wird sehr detailliert auf das Sachsenbad und die neue Schwimmhalle eingegangen.
Die im Umfeld liegenden Sportanlagen und deren Veränderungen sind nicht oder nur ansatzweise beschrieben.
Leider sind wir im Vorfeld der Planungen nicht mehr mit einbezogen worden. Eine letzte Konsultation mit uns gab es 2015 (Schreiben siehe Anhang).
Wir als Verein begrüßen, dass sich am und um das Sachsenbad etwas tun soll. Für uns als Verein dürfen aber keine Nachteile entstehen. Folgendes ist uns aufgefallen:
- Bei unserem Verein wurde die Abteilung Schach als Nutzer der Sportstätte in der Studie vergessen.
- Kleinspielfeld / Faustballfeld (50 x 25 m) wird als Bestand genannt kommt aber in den Varianten nicht mehr vor. (vermutlich bei Variante 1 und 2 noch vorhanden)
- Leichtathletikanlage (mit Kampfbahn Typ C) siehe auch Entwicklungsstudie Sachsenbad Seite 9 wird offenbar, wenn man sich die Bilder (Seite 41, 47, 53, 59, 71-73) zum Betrachtungsgebiet anschaut, einfach weggelassen. Die Laufbahn wird nicht nur durch die Leichtathletik genutzt. Kugelstoß-Weitsprunganlage wird im Bestand und auch in den einzelnen Szenarien nicht genannt.
-Das neue Ausrichten der Tennisplätze und des Sportplatzes ist nicht sinnvoll (siehe hierzu Tennis Störfaktoren ausschalten im Anhang)
Zu den einzelnen Szenarien folgendes von uns:
1. Basis Szenario hat auf den Bestand der Leichtathletikanlage vermutlich Einfluss
2. Gesundheitsbad Szenario hat auf den Bestand der Leichtathletikanlage vermutlich Einfluss
3. Gesundheits-Schwimmbad Szenario Tennisplätze neue Ausrichtung
4. Perspektiv Szenario Tennisplätze neue Ausrichtung, Fußballfeld neue Ausrichtung, wo bleibt die Kegelbahnanlage
5. Schwimmbad Neubau - nur noch zwei Tennisplätze ohne Tennisheim, Kegelbahn bleibt vermutlich wie jetzt
Schwimmbad Neubau- Süd (Entwicklungsstudie Sachsenbad Seite 73) hier bleibt das Tennisheim aber die Kegelbahn ist weg
Wir haben sicherlich in der Kürze der Zeit nicht an alles gedacht. Aus diesem Grund sollten wir als Verein in die weitere Entscheidungsfindung der Studie einbezogen werden. Ziel muss es sein, dass uns als SV TuR Dresden e.V. kein Nachteil entsteht.
Das Schreiben ist an mehrere Fraktionen des Stadtrates gerichtet. Für weitere Fragen stehen wir jederzeit zur Verfügung.
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